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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

LitfaßsäuleBereits jetzt steht das Motto für die zweite Runde des Förderpreises „Kulturregion Landkreis Gießen“ fest: „Kultur im Wandel der Zeit: Gestern, heute und morgen“, lautet das Schwerpunktthema für 2018. Auch diesmal sind wieder Kulturschaffende aus unterschiedlichen Sparten aufgerufen, sich mit ihrem Projekt zu bewerben. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro, Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2019. „Mit dem Thema rufen wir dazu auf, Kulturprojekte in den Kontext ‚Zeit‘ zu stellen“, sagt Landrätin Anita Schneider. „Wie blicken wir heute auf Traditionen, auf die Vergangenheit? Was erwarten wir in der Zukunft? Wie verändert die Gegenwart unsere Vorstellungen von Kultur. Diese Fragen stehen beispielhaft für dieses Motto der zweiten Runde des Förderpreises“, sagt die Landrätin. Kultur – sei es die darstellende Kunst, der Gesang, die Malerei oder das Kulturfest in der Gemeinde – setze auch Denkanstöße und Möglichkeiten zur Gestaltung des Heute und Jetzt.

 

Zum Mitmachen aufgerufen sind Kulturschaffende aus unterschiedlichen Bereichen. „Wir wollen möglichst viele Menschen ansprechen“, sagt Torsten Denker, Leiter der Kreisvolkshochschule, „um auch zu zeigen, wie vielfältig die Kulturlandschaft in unserer Region ist.“ Wie vielfältig, zeigt sich im Teilnehmerfeld für den Förderpreis 2017 mit dem Schwerpunktthema „Heimat?!“, dessen Bewerbungsfrist am 15. Januar 2018 ausläuft: Unter anderem Gesangvereine, ein Dorfjubiläum, die Ortsgruppe eines Wohlfahrtsverbandes, Heimatgeschichtler, Tanzgruppen, Theater und Menschen, die Kultur ermöglichen, haben ihre Projekte bisher vorgestellt.

 

Eine Experten-Jury entscheidet über die ersten drei Plätze. Denn diese werden mit Preisgeldern ausgezeichnet: Der Erste erhält 5000, der Zweite 3000 und der Dritte 2000 Euro. In der Jury sitzen neben der Landrätin und dem Kreis-VHS-Leiter Torsten Denker der Licher Bürgermeister Bernd Klein, Annette Henkel , Vorsitzende des Infrastrukturausschusses des Landkreis Gießen, Bernd Hesse, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen, Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Institut für Kunstpädagogik an der Justus-Liebig-Universität, Cathérine Miville, Intendantin des Stadttheaters Gießen, Petra Diekel, Vertreterin des Sängerkreises Gießen, sowie Patricia Ortmann, Geschäftsführerin des Freiwilligenzentrums für Stadt und Landkreis Gießen.

 

Mit dem Förderpreis will der Landkreis Gießen die besondere Rolle von Künstlerinnen und Künstlern sowie kulturellen Institutionen im ländlichen Raum würdigen. Kultur fördere Begegnungen, ermögliche Teilhabe und bürgerliches Engagement, sagt Landrätin Anita Schneider. Kultur verbinde Generationen, soziale Gruppen und Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Der Landkreis will mit dem Förderpreis außerdem die Entwicklung im ländlichen Raum sowie die Lebensqualität vor Ort fördern und die Identifikation der Menschen mit ihrer Region stärken. „Ziel ist es, das eigenständige kulturelle Profil des Landkreis Gießen erlebbar zu machen“, sagt Anita Schneider.

 

Um dieses Profil für die Öffentlichkeit noch sichtbarer zu machen, stehen Litfaßsäulen an unterschiedlichen Stellen im Landkreis: in Londorf im Burggarten, in Hungen im Bürgerpark, in Lollar vor dem Rathaus, in Laubach am Marktplatz, in Grünberg vor der Gallushalle und in Pohlheim vor der Volkshalle. Dort gibt es Informationen über den Förderpreis und Projekte. Außerdem können Nutzer der Internetseite des Landkreises Wichtiges über den Förderpreis bequem hier online erfahren.

 

Wer mitmachen will, bewirbt sich unter Angabe der Kontaktdaten und einer Kurzbeschreibung des Projektes (maximal eine Din-A-4-Seite), schickt eine E-Mail an foerderpreis-kulturregion@lkgi.de oder schreibt an die Kreisvolkshochschule Landkreis Gießen, Kreuzweg 33, 35423 Lich, Stichwort „Förderpreis Kulturregion“.

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