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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Eine aufgeschnittene Erdkugel.Bohrloch für Erdwärme

Erdwärme ist gespeicherte Wärmeenergie, die mit Hilfe von Strom zur Energiegewinnung, sprich: Heizung und Warmwasserversorgung, genutzt wird. Dazu werden verschiedene Techniken eingesetzt, am gebräuchlichsten ist die Erdwärmesonde mit Bohrungen bis in eine Tiefe von 140 Meter.

 

Um eine Beeinträchtigung oder Schädigung des Grundwassers zu verhindern, sind Erdwärmesonden beim Einbau (Bohrung) nach dem Leitfaden der Hessischen Landesanstalt für Umwelt, Naturschutz und Geologie durch qualifizierte Fachbetriebe zu erstellen. Des Weiteren sind Anforderungen der technischen Regeln wie der VDI-Richtlinien oder der DVGW-Regelwerke bei Planung, Bau und Betrieb einzuhalten.

 

Bei der Planung ist zu beachten, dass z.B. in Trinkwasserschutzgebieten Erdwärmesonden verboten sind. Daher ist es sinnvoll, sich frühzeitig beim Fachdienst Wasser- und Bodenschutz über die jeweiligen Standortbedingungen zu erkundigen. Informationen zur Art und Umfang der Antragsunterlagen für die Anzeige bzw. Genehmigung einer Erdwärmeanlage sind ebenfalls beim FD Wasser- und Bodenschutz erhältlich.

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